Andreas Mühe

andreas-muehe Andreas Mühe, *1979, lebt und arbeitet in Berlin.
Als Sechszehnjähriger absolvierte er zunächst eine Ausbildung zum Fotolaboranten, um dann drei Jahre bei dem in Berlin und London tätigen Fotografen Ali Kepenek und später bei Anatol Kotte in Hamburg als Assistent zu arbeiten.
Seit 2001 ist er als selbstständiger Fotograf tätig.
In seiner frühen Schaffensphase entstanden zahlreiche Porträts von Prominenten, Musikern, Schauspielern und Künstlern. F.C. Gundlach, der seit den Anfängen ein entschiedener Förderer Mühes ist, beschrieb einmal sein Werk als eines “…von außerordentlicher Konsequenz”.
Mühe choreographiert und inszeniert sein Werk akribisch.
Aufgewachsen in der Welt des Theaters, der Inszenierung und der Verwandlung, überträgt er seine ästhetischen Erfahrungen dieses Genres in die Fotografie.
Mühe verwendet malerische Mittel und schafft somit den Bruch zur Realität und den Ausblick ins Imaginäre.
Andreas Mühe inszeniert aus einer Perspektive, die zur Konzentration zwingt.
Seine Archäologie der Erinnerung ist eine Reise in die Gegenwart unseres Bildgedächtnisses, das jene Jahre festgehalten und abgespeichert hat, ohne dass wir vor Augen hatten, was Mühes Bilder uns zeigen.
Es sind die historisch aufgeladenen Orte, die Andreas Mühe besucht und im Kontext einer rotierenden Gegenwart erfasst.

30.07.-31.08.2017
Mi-So | 11.00-14.30 Uhr
Kaiser-Wilhelm-Promenade