Kino im Wiener Saal

Nach einem erfolgreichen sommerlichen Nostalgiekino im Merangarten in den beiden letzten Jahren starten wir im September mit einem regelmäßigen „Kino im Wiener Saal“. An jedem 3. Donnerstag wird um 16.oo Uhr ein Kinderfilm und um 20.oo Uhr ein österreichischer Spielfilm gezeigt.

Kino auf Rädern

Kino auf Rädern

KINOPROGRAMM – Wiener Saal im Hotel Europe in Bad Gastein

Donnerstag, 23. September 2010
16.00 Uhr Ferien mit Silvester
20.00 Uhr Der Knochenmann
anschließend Fest zur Eröffnung „Kino im Wiener Saal“ im Ritterstüberl.

Donnerstag, 21. Oktober 2010
16.00 Uhr Sommer mit den Burggespenster
20.00 Uhr Die Fälscher

Donnerstag, 18. November 2010
16.00 Uhr Karo und der liebe Gott
20.00 Uhr Das weiße Band

Donnerstag, 16. Dezember 2010
16.00 Uhr Die kleinen Bankräuber
20.00 Uhr Der Überfall 

Eintritt: € 5,-
Gastein Card: € 3,50
Kinder € 2,-

„KINO AUF RÄDERN“
KINO AUF RÄDERN, das digitale Wanderkino im Auftrag des Österreichischen Filminstituts, bringt heimische Filmproduktionen in Gemeinden, die kein Kino (mehr) haben. Konzept und Durchführung: Dr. Burgl Czeitschner, die Filme werden in bester
digitaler Qualität gezeigt. Der Gasteiner Kulturkreis übernimmt die Organisation
und der Kur- und Tourismusverband Bad Gastein stellt den Wiener Saal zur Verfügung.
Den Start des digitalen Wanderkinos in Bad Gastein wollen wir mit einem kleinen Eröffnungsfest imAnschluss an den ersten Abendfilm am 23. September im Ritterstüberl
feiern.Wir laden Sie herzlich dazu ein!

Die Filme im Herbst 2010 – Kurzbeschreibung

Ferien mit Silvester
Zwei Kinder und ein Hund lassen alte Herzen wieder jung werden.

Regie: Bernd Neuburger
DarstellerInnen: Claudia Thürk, Johanna
Schirlbauer, Heinrich Sauer, Bibiane Zeller, Franz Suhrada
Österreich 1990, 93 Minuten und empfohlen ab 6 Jahren!
Onkel Silvester ist 76, weltfremd, Junggeselle und Hobbyastronom. Über den einwöchigen
Besuch seiner siebenjährigen Nichte Katharina freut er sich anfangs nicht besonders. Doch schnell hat das lebhafte Mädchen den griesgrämigen Alten um den Finger gewickelt. Da findet Katharina die Hälfte einer Schatzkarte. Die andere Hälfte hat ein Jugendfreund von
Onkel Silvester. Und so begeben sich die beiden alten Herren mit Katharina und dem Hunde Struppi auf abenteuerliche Schatzsuche.

Der Knochenmann
Spannung pur, garniert mit einem Mix aus Humor und Horror.
Regie: Wolfgang Murnberger
Drehbuch: Josef Hader, Wolfgang Murnberger und Wolf Haas
DarstellerInnen: Josef Hader, Birgit Minichmayr, Josef Bierbichler, Simon Schwarz,
Pia Hierzegger
Österreich, 2009, 121 Minuten
Ein Mann namens Horvath ist verschwunden. Die letzten Leasingraten für seinen Wagen sind nicht bezahlt. Unwillig übernimmt Brenner den Auftrag, Horvats Leasingwagen zurückzubringen und die Spur führt in die tiefe Provinz, zum „Löschenkohl“, einer Backhendlstation von legendärem Ruf.

Sommer mit den Burggespenstern
Großer Spaß mit schattenhaften Nonnen und zwei klugen Kindern.

Regie: Bernd Neuburger, Drehbuch: Nadja Seelich,
Kamera: Thomas Vamos,
Schnitt: Mathieu Roy-Decarie,
Produktion: Extra Film, La Féte.
Produzenten: Lukas Stepanik, Bernd Neuburger, Rock Demers, Chantal Lafleur.
DarstellerInnen: Sarah-Jeanne Labrosse, Nikola Culka, Karl Merkatz, Konstanze
Breitebner, Ron Lea, Richard Jutras
Österreich/Kanada 2003, 85 Minuten

Auf Burg Finsterstein in den Salzburger Bergen wird ein Film gedreht. Die Gespenster, die die Burg bevölkern, fühlen sich durch die Arbeit der Filmcrew belästigt und sabotieren sie, wo immer sie können. Caroline, die Tochter des kanadischen Regisseurs, und Jakob, ein Junge aus dem Dorf, versuchen, zwischen den Gespenstern und der Crew zu vermitteln. Und dann gilt es noch, einen ganz besonderen Hahn zu retten, von dessen Krähen das Wohl der Nonnen abhängt, die in der Burg herumgeistern. Für Caroline und Jakob wird es ein Sommer voller Abenteuer und Freundschaft, den die beiden nie vergessen werden.

Die Fälscher
Moralischer Zweikampf in Zeiten des Krieges.
Regie und Drehbuch: Stefan Ruzowitzky
DarstellerInnen: Karl Markovics, August Diehl, Devid Striesow, Tilo Prückner,
Marie Bäumer
Österreich/Deutschland, 2007, 98 Minuten

And the Oscar goes to: DIE FÄLSCHER!
Die auf den Erinnerungen eines der letzten lebenden Zeitzeugen des „Unternehmens Bernhard“ beruhende, deutsch-österreichische Koproduktion von Stefan Ruzowitzky
wurde als erster österreichischer Film überhaupt mit dem OSCAR
(bester nichtenglischsprachiger Film) ausgezeichnet.
Das Drama erzählt die spannende Geschichte des Geldfälschers Salomon Sorowitsch, der von 1944 an im KZ Sachsenhausen ausländische Devisen in großem Stil drucken soll, um die Volkswirtschaft der alliierten Kriegsgegner zu treffen. Sorowitsch und seine Mit-Fälscher müssen sich die Frage stellen, ob sie mit ihren Henkern kooperieren und dadurch eine Verlängerung des Krieges oder gar einen Sieg der Deutschen unterstützen
wollen.

Karo und der liebe Gott
Auch ein „Sandler“ kann über himmlische Fähigkeiten verfügen.
Regie und Drehbuch: Danielle Proskar
DarstellerInnen: Resi Reiner, Branko Samarovski, Petra Morzè
Österreich 2006, 94 Minuten – empfohlen ab 6 Jahren!

Die achtjährige Karo glaubt, dass der Liebe Gott ein alter Mann ist, der alleine in der
Nachbarswohnung lebt und nicht immer nach frischen Socken riecht.
Mit augenzwinkerndem Humor und erfrischender Fantasie schildert Danielle Proskar in
ihrem Regiedebüt die unermüdliche Mission eines kleinen Mädchens, das mit „göttlicher“
Unterstützung gegen die Scheidung seiner Eltern kämpft.

Das weiße Band.
Eine deutsche Kindergeschichte Grausamkeiten hinter verschlossenen Türen als Unheil bringende Vorboten.

Regie und Drehbuch: Michael Haneke
DarstellerInnen: Christian Friedel, Burghart Klaußner, Ulrich Tukur,
Susanne Lothar, Birgit Minichmayr
Österreich/Deutschland/Frankreich/Italien, 2009, 144 Minuten

Ein Dorf im protestantischen Norden Deutschlands. 1913/14. Vorabend des Ersten Weltkriegs. Die Geschichte des vom Dorflehrer geleiteten Schul- und Kirchenchors.
Seine kindlichen und jugendlichen Sänger und deren Familien: Gutsherr, Pfarrer, Gutsverwalter, Hebamme, Arzt, Bauern – ein Querschnitt eben.
Seltsame Unfälle passieren und nehmen nach und nach den Charakter ritueller Bestrafungen an. Wer steckt dahinter?

Die kleinen Bankräuber
Ein 5-jähriger setzt mit seiner klugen Schwester Geldfälscher Schach matt

Regie: Armands Zvirbulis
Drehbuch: Märis Putnins
DarstellerInnen: Gustavs Vilsons, Zane Leimane, Karl Markovics
Lettland/Österreich, 2009, 77 Minuten – empfohlen ab 6 Jahren!

Was tun, wenn der Papa den Job verliert und der grimmige Bankdirektor (dargestellt
von Karl Markovics) den Wohnungskredit streicht? Turbulente und spannende
Abenteuer gehen in letzter Sekunde doch noch gut aus – Dank des einfallreichen Opas.

Der Überfall
Ein spannungsgeladenes Kammerspiel der leisen Töne

Regie: Florian Flicker, Drehbuch: Florian Flicker und Susanne Freund
DarstellerInnen: Joachim Bissmeier, Roland Düringer, Josef Hader, Birgit Doll ua.
Österreich, 2000, 85 Minuten

Der bewaffnete Raubüberfall auf eine kleine Schneiderei in Wien wird zu einem absurden Machtspiel zwischen Räuber, Schneider und einem zufällig anwesenden Kunden. Weil Andreas dringend Geld braucht, versucht er zuerst, eine Bank, dann einen Supermarkt auszurauben. Und weil beides fehlschlägt, entschließt er sich, in einer kleinen Schneiderei sein Glück zu versuchen. Der alte Schneider hält das Ganze vorerst für einen Witz, erkennt dann den Ernst der Situation und gibt dem Räuber 800 Schilling – zu wenig für Andreas. Ein zufällig anwesender Kunde versucht, das Schlimmste zu verhindern und zwischen Räuber und Schneider zu vermitteln. Was ursprünglich nur wenige Augenblicke dauern sollte, entwickelt sich zu einem mehrstündigen „Blinde date“ dreier Männer – mit überraschendem Ausgang.

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