Künstler 2011

HENRIK EIBEN,
geboren 1975 in Tokio, studierte an der Academy of Visual Arts and Design in Enschede, Niederlande, am Maryland Institute College of Art, Baltimore, USA, sowie an der Staatlichen Akademie der
Bildenden Künste Karlsruhe bei Silvia Bächli.
Einen Schwerpunkt seiner Arbeiten bilden Wandarbeiten aus verschiedensten Stoffen, deren Formsprache die Ideen des Minimalismus aufgreifen.
Derzeit öffnet sich Henrik Eibens Schaffen in den Raum: hin zu skulpturaleren Arbeiten und hin zum Spiel mit und dem Hinterfragen von verschiedensten Medien, Gattungen
und Materialien wie Glas, Polyurethan, Metall und Hightechstoffen.

MIRKO REISSER (DAIM),
1971 in Lüneburg geboren, wurde bereits 1989 mit ersten Graffiti-Arbeiten bekannt.
DAIM arbeitet mit der Konstruktion und Dekonstruktion eines Wortes.
In einem DAIM-Graffiti entdeckt der Betrachter das Standbild einer Wortformation, die im Begriff ist, sich zu verändern, dem Zugriff zu entziehen, und die, auf der Flucht, sich nicht greifen lassen,
sondern frei und souverän bleiben will.
Aktuelle Ausstellungen sind „meanwhile in deepest east anglia“, Street Art in der Von der Heydt-Kunsthalle Wuppertal, und die Urban Art Ausstellung, Werke aus der Sammlung Reinking, Weserburg, im Museum für moderne Kunst, Bremen.

PHILIPP FÜRHOFER,
geboren 1982, studierte an der UdK Berlin bei Prof. Jürgen Diehl.
Als Maler bevorzugt er transparente Untergründe wie Acrylglas und setzt virtuos Licht und Farbe ein, um den Betrachter in seine Bildwelten einzubeziehen.
Philipp Fürhofer hat seine Werke bereits international in Gruppen- und Einzelausstellungen und auf Messen in Berlin und Hongkong gezeigt.
Aktuell zu sehen ist seine Arbeit in einem Bühnenbild für die Oper „Eugen Onegin“, die am 14. Juni in der Nederlandse Opera, Amsterdam, unter der Regie von Stefan Herheim Premiere feierte.

 
JOHANNES WEISS,
geboren 1979, studierte an der UdK Berlin bei Prof. Tony Cragg.
Er hat bereits an internationalen Ausstellungen und Kunstmessen u. a. in Los Angeles, Hongkong und Berlin teilgenommen. Johannes Weiß setzt sich mit den grundlegenden Fragen der Skulptur wie Statik, Farbe, Volumen und Material auseinander. Zurzeit arbeitet er an Skulpturen aus Keramik für den Außenbereich.

 

 
KYUNG-HWA CHOI-AHOI,
geboren in Seoul, lebt und arbeitet in Hamburg.
Nach dem Diplom an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg bei Prof. Werner Büttner, arbeitet die Künstlerin nur noch mit Bleistift und Papier.
In ihren Ausstellungen, z. B. im Hamburger Kunstverein, verschafft die Zeichnerin dem Betrachter in Form eines Tagebuchs Einblick in ihr Leben als das zentrale Thema ihrer Arbeit.
Durch die Tagebuchzeichnungen dokumentiert sie nicht nur private, alltägliche Beobachtungen, sondern vermittelt auch einen fernen und nahen Blick auf die Stelle, an der sie zeitlich
und örtlich war. Sie möchte durch ihre Arbeit mit dem Betrachter in einen Dialog treten.

SEBASTIAN MESCHENMOSER,
geboren 1980 in Frankfurt am Main, begann 2001 sein Studium an der Akademie für Bildende Künste, Mainz.
Nach einem Auslandsjahr an der École Nationale Supérieure d’Art Dijon absolvierte er 2006 sein Diplom in Mainz bei Klaus Vogelgesang und Anne Berning.
In seinen Ausstellungen im Kunsthaus Dresden, in Frankfurt oder aktuell in der Stadtgalerie Bern zeigt der Künstler das Zusammen- oder Gegenspiel von Tier – Mensch und Exterieur – Interieur in Verbindung mit Licht und Schatten.
Die erzählerische Komponente, die ihn als Buchautor und Illustrator wichtige Preise hat gewinnen lassen, ist auch in seiner Malerei und bei seinen Installationen ein zentrales Thema.

SABRINA FRITSCH,
geboren 1979 in Neunkirchen, begann 2001 ihr Studium an der Akademie für Bildende Künste in Mainz und wechselte 2005 an die Kunstakademie Düsseldorf.
Dort beendete sie als Meisterschülerin von Peter Doig 2008 ihr Studium mit dem Akademiebrief.
Ausstellungen in New York, Düsseldorf, Hamburg sowie ein Stipendium des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen folgten.
Sabrina Fritsch arbeitet an der Grenze von Abstraktion und Figuration.
Sie deutet an, ohne darzustellen oder zu zeigen, sodass ihre Arbeiten auf Holz, Leinwand oder Papier auf etwas latent Vorhandenes verweisen, es aber nur als Mögliches bestimmen.