Bad Gasteiner Nostalgiekino 2011

Der Gasteiner Kulturkreis und der Kur- und Tourismusverband Bad Gastein  präsentieren das „Bad Gasteiner Nostalgiekino 2011“. Unter dem Motto HEIMAT.film werdem im Juli und August jeden Dienstag im Merangarten Bad Gastein (bei Schlechtwetter: Restaurant Jägherhäusl) Filmen ausgestrahlt.

Einritt Frei!
Beginn: jeweils 21.00 Uhr

Programmübersicht:

Dienstag, 5. Juli 2011 Der Förster vom Silberwald
Dienstag, 12. Juli 2011
Rosen in Tirol
Dienstag, 19. Juli 2011
Allotria in Zell am See
Dienstag, 26. Juli 2011
Die Geierwally
Dienstag, 2. August 2011
Die Wilderer vom Silberwald
Dienstag, 9. August 2011
Und ewig singen die Wälder
Dienstag, 16. August 2011
Das Erbe von Björndal
Dienstag, 23. August 2011
Einmal noch die Heimat sehn
Dienstag, 30. August 2011
Der Pongau vom Gasteinertal in die Radstädter Tauern

Die Filme – Kurzbeschreibung:

Der Förster vom Silberwald

(Ö, 1954, 88 Minuten)

Regie/Drehbuch: Alfons Stummer

mit Rudolf Lenz, Anita Gutwell, Karl Ehmann, Erni Mangold, Erik Frey ua.

 

Österreichischer Heimatfilm-Klassiker. Usprünglich war eine Dokumentation über den steirischen Industriellen Franz Mayr-Melnhof geplant. Wegen der überreichen Naturaufnahmen hat man nachträglich eine Handlung eingebaut und einen Spielfilm gemacht.

 

Der Förster Hubert Gerold kämpft gegen das Abholzen seines idyllischen Waldes. Bei einem Jägerball lernt er Liesl, die Enkelin des Hofrats, kennen und lieben. Doch ihr Verehrer Max will eine Beziehung der beiden mit allen Mitteln verhindern.

Mit 28 Millionen Zuschauern war „Der Förster vom Silberwald“ der bisher erfolgreichste deutschsprachige Kinofilm aller Zeiten!

Rosen in Tirol

 (Ö, D, 1940, 98 Minuten)

Regie: Geza von Bolvary; Drehbuch: Ernst Marischka

mit Johannes Heesters, Hans Moser, Leo Slezak, Elfriede Datzig, Marte Harell, Theo Lingen, Hans Holt ua,

98 Minuten, schwarzweiß

 

Eine Filmkomödie mit den gefeierten Ufa-Star Johannes Heesters in der Hauptrolle. Die Aufnahmen zu dieser noch in schwarz-weiß gedrehten Filmkomödie entstanden in Prag und Zell am See. Gedreht wurde nach der Idee der Operette „Der Vogelhändler“, die Handlung wurde jedoch grundlegend geändert.

Die Rolle des Grafen von Waldendorf, gespielt von Johannes Heesters, wurde erfunden. Dieser verliebt sich auf dem Jagdschloss des Fürsten von Lichtenberg in dessen Gemahlin, Fürstin Rosemarie. Ebenso können auch der Vogelhändler Adam und seine Braut, die Christl von der Post, ihre eifersüchtigen Missverständnisse bereinigen.

Allotria in Zell am See

(D, 1963, 85 Minuten)

Regie: Franz Marischka; mit: Adrian Hoven, Harald Juhnke, Hannelore Elsner, Ingrid van Bergen, Evi Kent, Franz Muxeneder, Beppo Brehm ua..

 

Ein hoch amüsanter Film mit Starbesetzung.

 

Diese Komödie beginnt mit der Bruchlandung eines Sportflugzeuges. Die beiden prominenten Piloten Mark Fürberg und Pit Tanner landen in Zell am See. Sie mieten sich in einem Grand-Hotel ein und wollen unerkannt bleiben. Doch eine Klatschreporterin erkennt sie. Die Frau Generaldirektorin wittert sofort die große Sensation, die sie jedoch von ihrer reizenden Nichte Antje geheim halten möchte. So hetzt Frau van der Meeren ihren ziemlich einfältigen Privatsekretär Christian auf die Spur der Playboys.

Die Geierwally

(D, 1956, 86 Minuten)

Nach einem Roman von Wilhelmine von Hillern

Regie: Franz Cap; mit: Barbara Rütting, Carl Möhner, Heinrich Hauser, Walter Janssen, Maria Hofen, Siegfried Rauch ua.

 

Zeitlos ergreifendes Drama um Liebe und Eifersucht nach dem Roman von Wilhelmine von Hillern. Außenaufnahmen für diesen Filmklassiker entstanden auch in Weißbach bei Lofer.

 

Wally, die Tochter des reichen Höchstbauern, liebt den Jäger Josef. Ihr Vater möchte jedoch, dass sie den Bauernsohn Vinzenz heiratet. Wally weigert sich und wird vom Vater verstoßen. Sie zieht auf die Hochalm und pflegt in der selbst gewählten Einsamkeit einen jungen Geier. Nach dem Tod ihres Vaters übernimmt die „Geierwally“ den Hof. Auf einem Schützenfest trifft sie Josef wieder. Doch die junge Frau an seiner Seite lässt Wally eifersüchtig werden. Als Josef sie auch noch vor allen Leuten bloßstellt, schlägt ihre Liebe in Hass um.

Der Wilderer vom Silberwald

(Ö, 1957, 90 Minuten)

Regie: Otto Meyer, Drehbuch: Ilse von Gasteiger und Ernst Welisch;

mit Rudolf Lenz, Anita Gutwell, Lucie Englisch, Rudolf Carl, Traute Wassler ua.

 

Österreichischer Heimatfilm. Anita Gutwell und Rudolf Lenz verlieben sich im absoluten Klassiker der 1950er Jahre-Heimatfilme. Die populäre Fortsetzung von „Der Förster im Silberwald“ vor traumhafter Alpenkulisse.

 

Ein Wilderer treibt sein Unwesen im Alpenland. Der neue Förster Christian Pachegg und Ulli, die Tochter des Oberförsters, versuchen den Wilddieb ausfindig zu machen. Sorgen bereitet auch die Besitzerin eines Sägewerks, die den schönen Wald rücksichtslos roden lässt.

Und ewig singen die Wälder

(D/Ö, 1959, 99 Minuten)

Regie: Paul May, Drehbuch: Kurt Heuser

mit Gert Fröbe, Joachim Hansen, Hansjörg Felmy, Carl Lange, Inge Meysel ua.

 

Heimatfilm nach dem Roman von Trygve Gulbranssen.  Gulbranssen schuf mit seinen Romanen ein stimmungsvolles Bild Norwegens und ein beeindruckendes Sittengemälde. Regisseur Peter May machte daraus einen packenden Film, der nicht zuletzt aufgrund der starken Bilder und schauspielerischen Leistungen auch die Zuschauer begeistern wird, die eigentlich nicht zur typischen Heimatfilm-Zielgruppe gehören.

Norwegen, Ende des 18. Jahrhunderts.  Der starrköpfige Großbauer Dag Björndal und seine Söhne sind mit der benachbarten Adelsfamilie von Gall tief verfeindet und leben in Streit. Als Dags jüngster Sohn Tore bei einem Dorffest Elisabeth, die jüngste Tochter von Galls, zum Tanz auffordert, kommt es zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf Tore stirbt.

Ein dramatischer Heimatfilm mit großartigen Aufnahmen aus Süd-Ostnorwegen.

Das Erbe von Björndal

(Ö, 1960, 89 Minuten)

Regie: Gustav Ucicky

mit Joachim Hansen, Maj-Britt Nilsson, Hans Nielsen, Hans Christian Blech, Gertraud Jesserer ua.

 

Die Fortsetzung des Filmes „Und ewig singen die Wälder“ wurde ebenfalls in Norwegen gedreht. Diese beiden stimmungsvollen Verfilmungen, basierend auf den Erfolgsroman des norwegischen Autors Trygve Gulbransen, gehören zu den erfolgreichsten Heimatfilmen der 50er und 60er Jahre. Die Musik wird von den Wiener Symphoniker gespielt.

Der alte Dag Björndal wird zu Grabe getragen. Die Dags versöhnen sich mit der Adelsfamilie von Gall., jedoch eine neue Tragödie bahnt sich an. Der junge Dag, mit Adelheid verheiratet, nimmt Guncor auf,. Als diese von Adelheids Vater schwanger wird, jagt Dag sie vom Hof. Gunvor rächt sich jedoch fürchterlich.

Einmal noch die Heimat sehn

(Ö, 1958, 93 Minuten)

Regie: Otto Meyer

mit Rudolf Lenz, Anita Gutwell, Jürgen Holl, Fritz Muliar ua.

 

Unterhaltsame Silberwald-Romantik vor imposanter Bergkulisse.

 

Dieser dramatische Heimatfilm erzählt vom Streit zweier Jäger, nicht nur beruflich, sondern auch wegen der Tochter des Oberjägers. Eifersüchtig schiebt Bertl dem jungen Jäger Michael ein Verbrechen in die Schuhe – zu Unrecht! Michael wird verhaftet und verurteilt, kann aber nach Afrika fliehen, wo er als Großwildjäger arbeitet. Das Heimweh plagt ihn fürchterlich und so beschließt Michael, nach Hause zurückzukehren.

Die prachtvollen Tieraufnahmen aus Afrika heben diesen Film weit über den Rahmen der üblichen Heimatfilme hinaus.

Der Pongau

Vom Gasteinertal in die Radstädter Tauern

Historische Filmdokumente, schwarz/weiß, 60 Minuten (2004)

In unserem Bad Gasteiner Nostalgiekino haben wir unter dem Thema „HEIMAT.film’“ acht Spielfile gezeigt. Den Abschluss bilden historische Filmdokumente, die vom FILMARCHIV AUSTRIA gesammelt wurden.

Über 55 Jahre Zeit- und Kulturgeschichte des Pongaues – vom Gasteinertal mit dem mondänen Kurort Bad Gastein über die Region St.Johann/Pongau bis Radstadt und den Radstädter Tauern – werden in diesem Kaleidoskop lebendig.

Unterwegs mit dem Postkraftwagen Ende der 1920er-Jahre, ein Bericht über die Elektrifizierung der Tauernbahn im Jahr 1933, die alpine Ski-Weltmeisterschaft 1958 oder ein Pferdeschlitten-Rennen in Bad Hofgastein 1966 sowie viele weitere Ereignisse sind in dieser Dokumentation zu sehen.

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