“Project Bad Gastein” gestartet

Köpfe der internationalen kreativen Klasse bei den next bad gastein talks. Think Tank liefert Zukunftsperspektiven für Bad Gastein und setzt auf die Kraft des kreativen Wandels.

Der mit führenden Köpfen der internationalen Kreativszene besetzte Think Tank, next bad gastein talks, präsentierte am gestrigen “Open Talks Day” die Ergebnisse des vorangegangenen 48-stündigen Strategiemarathons für die weitere strategische Entwicklung des “urbansten Ortes in den Alpen”.
Die next bad gastein talks versammelten kreative Macher und Strategen wie Claus
Sendlinger, Gründer und CEO der Design Hotels, Matthias Horx, Zukunftsforscher des Zukunftsinstituts, Remo Masala, CMO der KUONI Gruppe, Til Harter, Club Betreiber aus Berlin, Albert Weinzierl, Architekt aus München, sowie Marketing-Spezialisten, Hospitality-Experten, Stadtentwickler und die Bad Gasteiner Hoteliers an einem Tisch, um gemeinsam Perspektiven für Bad Gasteins zu diskutieren. Fazit des Expertenpanels: Bad Gastein hat Zukunft und fasziniert wegen der Kontraste aus
großstädtischer Architektur und alpinem Bergpanorama. Als “Simulation einer Großstadt in den Bergen” (Matthias Horx) begeistert der Ort trotz oder gerade wegen des morbiden Charmes und der wechselhaften Geschichte aus glanzvoller Kurtradition und Leerstand bei Immobilien.

Denn: Freiräume ziehen Freigeister an – auf diesem Prinzip begründeten nicht nur New York oder Berlin ihre internationale Strahlkraft oder bauten Clubbetreiber wie Till Harter ihre wirtschaftlichen Erfolge. Auch in Bad Gastein funktionieren innovative Konzepte für die urbane, kreative Community. Darauf verweist Claus Sendlinger, der mit temporären Pop-up-Hotelprojekten für urbane Traveller von Mexiko und Mykonos aktuell vormacht, wie Destination Branding wirklich funktioniert. Auch Bad Gastein kann so ein “Sehnsuchtsort” werden, so Remo Masala. Der Markenspezialist weiß, wovon er spricht, denn für KUONI hat er fast 50 Marken rund um das Thema Reisen neu positioniert.

Der Erfolg Bad Gasteins gründete sich einst auf die sprudelnde Kraft der Thermalquellen. Heute müssen kreative Ideen sprudeln, denn Kreativität ist die Quelle der Kraft des 21. Jahrhunderts. “Project Bad Gastein” lautet daher der Arbeitstitel, den die Think Tank Strategen als “To Do” Bad Gastein in die Agenda geschrieben haben. Den Input von Außen gilt es nun mit den Machern in Bad Gastein in einem internationalen Netzwerk “Project Bad Gastein” zu bündeln.

Für die vielfach zitierte Kraft des kreativen Wandels lieferte der Medienkünstlers Till Nowak im Anschluss an die Talks unmittelbar den Beweis. Mit seiner eigens für den historischen Turbinenraum des Bad Gasteiner Wasserkraftwerks geschaffenen Medieninstallation schlägt er eine spielerisch-digitale Brücke von der Tradition zur Moderne. Sound und Licht legen sich in einer perfekt auf den Raum abgestimmten Performance über die Architektur des Kraftwerks. Für die Expertise und den kreativen Dialog dankt Kurdirektorin Doris Höhenwarter im Namen aller Bad Gasteiner Institutionen und der privaten Hotellerie- und Tourismusbranche und verspricht nicht nur den kreativen Dialog fortzusetzen, sondern aus dem “Think Tank” auch einen “Do Tank” zu machen.

Weitere temporäre Projekte lassen sich in Bad Gastein vom 17. bis 19. August erleben. Am
kunstresidenz Abschlusswochenende präsentieren junge Künstler des Artist-in-Residence
Programms ihre in Bad Gastein geschaffenen Werke. Mit der kunstresidenz etabliert Bad
Gastein ein Forum für die junge, zeitgenössische Kunst und fördert 2012 die Künstler/innen Christin Kaiser (Deutschland/Hamburg), Corinne von Lebusa (Deutschland/Leipzig), Florian Neufeldt (Deutschland/Berlin), Janis Avotins (Lettland/Riga), Markus Proschek (Österreich/Wien), Michael Schmeichel (Deutschland/Hamburg) und Victor Ash (Dänemark/Kopenhagen).

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