summer jazz in the city

Swingende Klänge inmitten der Alpen – Jazz in lauen Sommernächten. Mit der Konzertreihe summer jazz in the city beleben zahlreiche nationale und internationale
Jazz Acts die Abende der beliebten Sommer-Open-Air-Konzertserie in Bad Gastein. Von Juni bis September finden die Jazzkonzerte bei schönem Wetter unter freiem Himmel im Bad Gasteiner Merangarten statt.

Auch 2013 wird in Bad Gastein im Sommer wieder gegroovt und gejazzt.
Bands und Künstler

Christian Bakanic’s Trio Infernal

World Jazz from Austria | Mi, 26. Juni 2013 – 20:15 Uhr | Merangarten – Bad Gastein

Christian Bakanic (Akkordeon, Keyboard, Percussion)
Christian Wendt (bass)
Jörg Haberl (drums)

Virtuose, neue Wege beschreiten die Musiker des Christian Bakanic’s Trio Infernal. Ursprünglich der Rhythmusgruppe der Band Beefólk zugehörig, lässt die eingespielte Working Band nun die Klischees nur so lodern, denn mit einem klassischen Akkordeon Trio haben Christian Bakanic, Christian Wendt  und Jörg Haberl nicht viel gemeinsam. Sie sind Botschafter zwischen den Klangwelten von Jazz bis Tango und modernen Grooves der Club-Szene wie House und Drum’n’Bass. Dabei sehen sie sich selbst nicht als musikalische Grenzgänger, sondern als Brückenbauer zwischen den Stilen. Als Resultat präsentieren die drei hochkarätigen Musiker ein vibrierend lebendiges Klangergebnis, das gewohnte Stile durchbricht und Grenzen aufhebt – Musik reich an Freiheit, Leidenschaft, Virtuosität und Ideenreichtum.

 

Stefan Wagner Group

Latin, Funk & Bluestouch | Mi, 03. Juli 2013 – 20:15 Uhr | Merangarten – Bad Gastein

Stefan Wagner (guitar)
Edith Lettner (alto & sopranosax)
Johannes Thoma (keyboards)
Erich Muck (bass)
Hans Nemetz (drums)

1984 gründete der Gitarrist Stefan Wagner die Stefan Wagner Group mit der er bis Anfang der 1990er Jahre regelmäßig in Wiener Clubs auftrat. Das Repertoire der Band bestand schon damals aus eigenen Kompositionen aber auch aus ausgesuchten Stücken von Musikern wie John Scofield, Mike Stern, George Benson, Carlos Santana, Herbie Hancock oder Miles Davis. Nach einer mehrjährigen Pause formierte Stefan Wagner seine Band  1997 neu und spielt seither ausschließlich eigene Kompositionen. Im November 2004 nahm die Stefan Wagner Group ihre erste CD „Listen Well” auf. Drei Jahre später folgte das zweite Album „The Long Walk“. Beide CDs führten zu einer umfangreichen Konzerttätigkeit in ganz Mitteleuropa mit Auftritten in vielen europäischen Jazzclubs. Seit 2011 existiert die Stefan Wagner Group in ihrer aktuellen Besetzung mit Erich Muck, Hans Nemetz, Johannes Thoma und Edith Lettner. Im Juni 2012 erschien die CD „Heart Blues“ mit 10 Stücken, die die musikalische Richtung der Band vorgeben: treibender Latin, packender Fusion und relaxter Bluestouch.

 

The Ruff Pack

“Jazzy HIPHOP” | Mi, 10. Juli 2013 – 20:15 Uhr | Merangarten – Bad Gastein

Matthias Loescher (guitar)
Stephan Kondert (bass)
Daru Jones (drums)

The Ruff Pack besteht aus Musikern, die eine gleiche Leidenschaft für gute Musik teilen. Die Band mixt die Komplexität von Improvisation und Komposition des Jazz mit dem erdigen, rauen Groove und der frenetischen Energie des Hip Hop. Das Aufeinanderprallen dieser musikalischen Welten ist besonders in New York City möglich, der Geburtsstätte des Projekts. The Ruff Pack basiert auf der klassischen Jazz-Gitarren-Trio-Konstellation und bringt Instrumental Hip Hop auf ein neues Level. Stephan Kondert und Matthias Löscher arbeiten seit 15 Jahren in verschiedenen Projekten miteinander. Mit Daru Jones  war der perfekte Schlagzeuger für diese musikalische Vision gefunden. Seit 2009 sind TRP regelmäßig auf beiden Seiten des Atlantiks auf Tournee. Sie gastierten u.a. im Blue Note Jazz Club NYC und im Catch A Fire Festival 2012, dem größten HipHop Festival Deutschlands. Von Beginn an erhielt TRP ein enthusiastisches Feedback von sehr verschiedenen Publikumsschichten. Die einzigartige, musikalische Mischung begeisterte sowohl Jazzclub Besucher als auch ein jugendliches Hip Hop Publikum. The Ruff Pack nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Reise, die Herz und Verstand gleichermaßen stimuliert. Dieses Verstricken von hoher musikalischer “Sophistication” und erdigem, souligem Groove macht TRP einzigartig.

 

Bastian Stein Quartet

Storyteller Jazz | Mi, 17. Juli 2013 – 20:15 Uhr | Merangarten – Bad Gastein

Bastian Stein (trumpet, fluegelhorn)
Pablo Held (piano)
Matthias Pichler (bass)
Tobias Backhaus (drums)

Man kann Musik spielen. Man kann sie aber auch sprechen. Oder vielleicht besser: sie sprechen lassen. Töne so spielen, dass sie gleichsam Geschichten erzählen. Bei dem in Wien lebenden Jazzmusiker Bastian Stein, einem Trompeter und Flügelhornspieler, der 1983 in Heidelberg geboren wurde, fällt sofort auf, wie gut er es beherrscht, in Klängen zu reden. Die Tonfolgen, die er formt, die Melodien, die er als Solist gestaltet oder als Teil der Band exponiert, sie alle klingen nach „Sätzen“. Geschichten entstehen, vergehen, lösen einander ab. Gewiss ist: sie fesseln. Sie sind rhetorisch zupackend und zugleich feinsinnig. Da Bastian Stein dabei ständig andere Erzähler – seine Kollegen aus dem Quartett – mit einbindet, ist dies umso spannender zu verfolgen. Denn alle Beteiligten lassen sich hier dazu animieren, auf das „Sagen“ entschieden mehr zu achten als auf das blanke „Tönen“. In einer hochkarätigen Besetzung mit lauter Jung-Stars, den stark profilierten Kollegen Pablo Held am Klavier, Matthias Pichler am Bass und Tobias Backhaus am Schlagzeug, und ihm selbst als Chef legt Bastian Stein hier sein PIROUET-Debüt vor: Diegesis heißt die CD. Und das ist so philosophisch wie zutreffend.

 

TAPE

Jazz from Austria | Mi, 24. Juli 2013 – 20:15 Uhr | Merangarten – Bad Gastein

Mathias Bucher (vocals, bass)
Bernd Leski (guitar)
Philipp Bernsteiner (keyboards)
Julian Hutter (drums)

Man erzählt sich die Geschichte von vier Männern, die über eine musikalische Institution im Süden zueinander fanden. Julian Hutter, der mit großer Leidenschaft einen Haufen Trommeln bearbeitet, begann mit dem Studium in Kärnten, wo ihm eines Tages der Gitarrist Bernd Leski über den Weg lief. Beide wussten, dass sie ihren weiteren musikalischen Weg gemeinsam bestreiten würden. Erst mit Mathias Bucher waren sie bereit, die Musikwelt als Trio zu erobern. Bei einem Konzert kam Philipp Bernsteiner dazu und unter dem klingenden Namen TAPE brachten sie fortan allen Menschen ihre Liebe zur Musik näher. Mit Leidenschaft und
Freude gehen sie auf die Bühne und verlassen diese erst, wenn auch der letzte Zuschauer überzeugt ist. Mit einem Querschnitt aus Soul, Groove, Funk, Blues, Jazz und mit ein wenig Pop spielen und singen sie sich quasi in die Herzen des Publikums.

 

Indian Air

Mi, 31. Juli 2013 – 20:15 Uhr | Merangarten – Bad Gastein

Andreas Gilgenberg (bassclarinet, altoflute)
Sani Kunchev (percussion)
Klaus Falschlunger (sitar)

Seitdem Klaus Falschlunger vor über 20 Jahren mit der indischen Sitar in Berührung kam, hat er sich zu einem Könner auf dem Instrument und einem aktiven Vertreter der indisch-europäischen Musikszene in Europa entwickelt. Nach dreijährigem Studium in New Delhi und Varanasi in Nordindien sowie später in Wien lotete er mehr und mehr seine musikalischen Grenzen und die des Instruments aus. So finden sich in seinen Kompositionen unterschiedlichste Elemente aus indischer Musik, Jazz, Folk, Rock und Pop wieder.
Mit Indian Air lässt er Kompositionen sprechen, die das ganze emotionale Spektrum seines Musikerlebens widerspiegeln. Dabei begleiten ihn der Kölner Andreas Gilgenberg an der Bassklarinette und Altflöte sowie der bulgarische Percussionist Sani Kunchev.

 

Klima Kalima

Mi, 07. August 2013 – 20:15 Uhr | Merangarten – Bad Gastein

Kalle Kalima (guitar)
Oliver Potratz (bass)
Oliver Steidle (drums)

Der finnische Gitarrist Kalle Kalima experimentiert virtuos mit der bildhaften Assoziationskraft der Töne – und ihren Zweideutigkeiten: Die Komik hinter der Tristesse, die Verzweiflung im Spaß. Und wenn es um Hintergründigkeit und Ambivalenz der Gefühlsgesten geht, sind die Finnen sowieso kaum zu schlagen – zumindest ihre Regisseure. So widmet sich Kalle Kalima mit seinem aktuellen Programm einigen Film-Vertretern der Doppelbödigkeit: Kassila, Kaurismäki, Niskanen. Entsprechend wechselvoll tanzt die Musik entlang der Demarkationslinien zwischen freiem Jazz, brüchig-ruppigem Rock, wechselt mal kurz zu Country oder der finnischen Spielart des Tangos – kleine Unbotmäßigkeiten, Widerstandstöne und Ironiesplitter inklusive.

 

Fun(k) Orchestra by Franz Trattner

Mi, 14. August 2013 – 20:15 Uhr | Merangarten – Bad Gastein

Franz Trattner (drums, composition, leader)
Jay Beitel (guitar, vocals, keyboard)
Gernot Haslauer (bass)
Robert Kainar (drums & percussion)
Lukas Kletzander (keyboards)
Kurt Gersdorf (saxes)
Stefan Konzett (trombone)
Josch Öttl (trumpet)

Aus den Jazzit Tuesday Sessions heraus entstand Franz Trattners Fun(k) Orchestra, wo er mitunter die Impressionen seiner Aufenthalte in New York City verarbeitet. In seinem Ensemble, das Fun & Funk – wie der Titel schon beschreibt – wunderbar verbindet, fließen auch die Einflüsse seiner Mitmusiker, die einen repräsentativen Querschnitt der Salzburger Jazzszene darstellen, ein. So wird das Fun(k) Orchestra ein mitreißendes, organisches Gefüge, das einlädt, einen lauen Sommerabend groovig-swingend zu verbringen.

 

Sir Oliver Mally´s Blues Distillery

Fr, 16. August 2013 – 20:15 Uhr | Merangarten – Bad Gastein

“Sir” Oliver Mally (guitar, vocals)
Walter “Shakey” Kreinz (bass, vocals)
Willy Hackl (drums)
Martin Gasselsberger (piano, organ)

Die „Blues Distillery“ darf mit Sicherheit als die führende Band Österreichs in Sachen „Contemporary Blues“ bezeichnet werden. Die musikalische Bandbreite des Quartetts reicht stilistisch von Texas Blues über Chicago Blues bis hin zu Westcoast Blues und anderem Songmaterial. Der Großteil der Titel stammt aus der eigenen Feder und zeichnet sich durch große Eigenständigkeit aus. Gelegentlich wird das eine oder andere Cover aus der Feder eines Steve Earle, Tommy Castro, Muddy Waters etc. eingestreut. Aber auch hierbei wird auf eigenständige Interpretation Wert gelegt, ohne den Respekt vor dem Original zu verlieren. Die Band stilistisch festzulegen, ist kaum möglich, weil bei der „Distillery“ der Blues mit allen möglichen Spielarten kokettiert. Auf jeden Fall wird ein „hoch-energetisches“ Gebräu serviert. “Sir” Oliver Mally aus Österreich ist in die “Premier- Liga” der internationalen Bluesgitarristen aufgerückt. Die Bühnen-Power Mally’s und seiner musikalischen Partner stellt so manchen höher dotierten Blues Act der internationalen Szene weit in den Schatten.

 

Tango Transit

Mi, 21. August 2013 – 20:15 Uhr | Merangarten – Bad Gastein

Martin Wagner (accordion)
Hanns Höhn (bass, vocals)
Andreas Neubauer (drums)

Fernab von Argentinien rettet einer seine Nationalmusik: Astor Piazzolla. Sein Tango Nuevo, Handschlag der Folklore mit der Kunstmusik, darf in die besten Konzertsäle – und findet, wiederum fernab der Heimat, Fortführung und Weiterentwicklung in Martin Wagner und seinem Tango Transit.
Der bereichert die synkopische Rhythmik mit Ideen aus der Weltmusik, koppelt Empfindungen aus seinem Leben mit dem Tango, instrumentiert ganz untypisch mit Schlagzeug. Andreas Neubauer, konzentriert auf das Metall, greift höchst kreativ, sensibel wie dominant traditionell anmutende Tanzfiguren auf, belebt wirkungsvoll die Klangbilder durch Schlagwerk.
 Der Kontrabass, essenziell im alten und neuen Tango, wandelt dank Hanns Höhn auf nicht minder außergewöhnlichen, hochvirtuosen, tiefsinnig gestalteten Wegen im hochklassigen Trio. Schier unglaublich sind seine Grenzgänge in die Melodie, die findigen, perkusiv-swingenden Soli und neuen Definitionen von Tango-Sound.
Martin Wagner fährt das Akkordeon aus der bekannten Dimension, taucht in die Gefühlswelten der Traurigkeit, feiert die Unbekümmertheit südlicher Sonne. Seine Tango Suite spannt eine wohl einzigartige Breite an Empfindungen.

 

CHOUB

Orient trifft Okzident | Mi, 28. August 2013 – 20:15 Uhr | Merangarten – Bad Gastein

Golnar Shahyar (vocals)
Mahan Mirarab (guitar, setar)
Martin Heinzle (bass)
Klemens Marktl (drums & percussion)

Seit Frühling 2011 existiert das iranisch-österreichische Quartett Choub, das ein vielversprechendes Amalgam aus persischer Musik, westlichem Jazz und Latin sowie Afroeinflüssen zum Besten gibt. Weiche Harmonien, unbändige Dynamik, Virtuosität und Spielfreude zeichnen ihre Darbietungen aus. Mit ihrer nuancenreichen Stimme interpretiert die 26-jährige Golnar Shahyar entweder Lyrik der großen persischen Dichter Hāfez und Omar Khayyām oder ihre eigenen Songs voll emotionaler Tiefe auf Englisch, Farsi oder in ihrer eigenen höchst musikalischen Fantasiesprache. Der 28-jährige Mahan Mirarab verbindet mit seinen atemberaubenden Gitarrenläufen Kunstfertigkeit mit optimistischer Easyness, angetrieben vom Jazzpuls Martin Heinzles und Klemens Marktls. Kosmopolitische Improvisationen persischer Färbung, die selbst das reservierte Publikum unmittelbar ergreifen und erfreuen.

 

Vibratanghissimo

Mi, 04. September 2013 – 20:15 Uhr | Merangarten – Bad Gastein

Juan Lucas Aisemberg (viola)
Oli Bott (vibraphone)
Tuyêt Pham (piano)
Arnulf Ballhorn (bass)

Berlin ist eine aufregende Kulturstadt, die Tango-Hauptstadt Europas, aber vor allem die Heimat
Vibratanghissimos. „Ciudades… Berlin” stellt den Auftakt einer CD-Trilogie dar, die den Tangometropolen
Buenos Aires, Paris und Berlin gewidmet ist. Im Programm treffen Kompositionen Gustavo Beytelmanns, Oli Botts und Helmut Abels auf Piazzolla-Arrangements von Juan Lucas Aisemberg. Tango, Jazz und World – ganz im Stile des Tango Nuevo kombiniert die Gruppe Vibratanghissimo
unterschiedliche Stilrichtungen zu einem faszinierenden musikalischen Erlebnis. Von der ersten Note an zieht die Magie dieser Musik das Publikum in ihren Bann. Die vier Ausnahmemusiker beherrschen das Spiel mit den unterschiedlichen Genres perfekt: ob schmachtende Tangovariationen auf der Bratsche, spannende Jazzimprovisationen am Vibraphon, raffinierte Klavierklänge oder überraschende Kontrabass-Soli – das Quartett findet stets die richtigen Töne. Jeder Musiker darf sein virtuoses Können solo ausleben, doch das harmonische Zusammenspiel ist es, was den eigentlichen Zauber des Phänomens Vibratanghissimo ausmacht. Ein aufregendes, musikalisches Feuerwerk.

 

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