Montanmuseum Altböckstein

Die historische Montansiedlung Altböckstein gilt als besonderes und erhaltenswürdiges Industriedenkmal. Im Montanmuseum erhält man Einblicke in die Entwicklung der Bergbautechnik und der Erzförderung. Die Besucher erfahren viel über die Geschichte des Edelmetallbergbaues im Gasteiner Tauernbereich sowie über die Erzaufbereitungsanlage in den ehemaligen Gebäuden “Salzstadl” und “Säumerstall“.

Das Museum ist vom 13.05. bis 30.09.2012 täglich von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt für den Salzstadel kostet 4,00 €. Der ermäßigte Preis beträgt 2,00 €.

Führungen finden am Dienstag und Donnerstag um 15 Uhr statt. Treffpunkt ist vor dem Museum. Am Dienstag wird das Kraftwerk, der Samerstall und das Salzstadl besichtigt. Am Donnerstag  gibt es einen historischen Spaziergang wo der Samerstall und das Salzstadl auch besichtigtwird. Die Führung kostet  5,00€. 

Sonderführungen finden ab einer Mindestteilnehmerzahl von  7 Personen statt.

Informieren und anmelden können Sie sich unter dieser Telefonnummer:
+43-(0)6434-5414

Die Anlage aus dem Jahre 1741 wurde Ende der 70er Jahre restauriert und informiert heute als Museum über die den historischen Bergbau im Ort. Die Montansiedlung Altböckstein besteht aus mehreren Gebäuden, dazu zählen Betriebsstätten sowie Verwaltungs-, Wohn- und Stallgebäude. „Montanmuseum Altböckstein“ weiterlesen

Bad Gasteiner Sommertheater 2012

Von 5. Juli bis 23. August 2012

Jeden Donnerstag um 20 Uhr in den Schwarzenberganlagen unter dem Naturladen am Mozartplatz. Bei Schlechtwetter findet das Sommertheater im Wiener Saal Hotel Europe (Casino Bad Gastein) statt.

Programm:
5. Juli: Loriot – Meisterwerke“
mit: Anita Köchl und Edi Jäger
Österreichs genialste Slapstick – Comedians Edi Jäger und Anita Köchl begeben sich mit diesem Programm nicht in ausgetretene Spuren, sie schaffen es eigenständig mit dem Material des Meisters zu brillieren. Loriot, den das Publikum des ZDF zum besten Komiker kürte, wird in diesem Stück großartig interpretiert. Die Schaffhauser Nachrichten (Schweiz) schrieb über dieses Theaterereignis: „Nichts als Höhepunkte …  Köchl & Jäger große Komödianten … grandioser Witz auf höchstem Niveau … ließ kein Auge trocken … unglaublich lustig … unvergessliche Charakterköpfe.“

12. Juli: „Männer, Schwiegermütter und andere Katastrophen“
Musiktheater mit: Elisabeth Ofenböck und Irene Colin
am Klavier: Bela Fischer
Die Schauspielerin Irene Colin und die Sängerin Elisabeth Ofenböck werfen in ihrem sehr unterhaltsamen Programm einen Blick auf das Verhältnis zwischen Frau und Mann und den Kampf beider mit der Schwiegermutter. Der Abend bietet eine gelungene Mischung aus amüsanten Texten und wunderbaren Melodien.  Zahlreiche Gastspiele im In-und Ausland wurden von Publikum und Presse begeistert aufgenommen. Von Erich Kästner über Karl Farkas bis Trude Marzik, keiner kommt an diesem zeitlosen Thema vorbei. Der musikalische Bogen reicht von Johann Strauss über Leonard Bernstein, Friedrich Holländer bis zu ABBA. Sie hören wunderbare Melodien wie „Für eine Nacht voller Seligkeit“, „Auch du wirst mich einmal betrügen“ u.v.a.

19. Juli:Der Zerrissene“
Posse mit Gesang von Johann Nestroy in drei Akten
Wiener Lustspieltheater; Dir.: Heinz Haiden
Dieses bekannte Theaterstück von Johann Nestroy wurde 1844 am Theater an der Wien uraufgeführt.
Herr von Lips möchte heiraten und findet rasch eine Braut. Am Balkon seines Hauses gerät er darüber mit dem Schlosser Gluthammer in Streit. Beide werden handgreiflich und stürzen vom Balkon ins Wasser. Man glaubt, sie seien ertrunken. Als sie jedoch vollkommen lebendig wieder erscheinen, beginnen allerhand Verwirrungen.

26. Juli:Der Verschwender“
Zaubermärchen von Ferdinand Raimund, Musik von Conradin KreutzerWiener Lustspieltheater; Dir.: Heinz Haiden
Das Stück steht noch in der Tradition der alten Zauberspiele, aber in die Wiener Volksstücke drängen sich allmählich dramatische Formen.
Der mit Gaben überschüttete Julius von Flottwell – durch die Gunst der Fee Cheristane – verschwendet seinen Reichtum. Betrogen von Diener und Freunden flieht Flottwell mit Amalie nach England. Dort verliert er Weib und Gut und kehrt zwanzig Jahre später als Bettler zurück.

2. August: „Die TheaterAchse singt“
Die besten Sounds aus 15 Jahre TheaterAchse
Seit 15 Jahren gibt es die TheaterAchse und stets eilt ihr ein guter Ruf voraus. Ein Dutzend Schauspieler haben sich gefunden, um in Salzburg gemeinsam Theater zu machen. Die jährliche Sommerproduktion führt die TheaterAchse auf Burgen und in Theatersäle in Österreich, Deutschland und Südtirol. Zum 15jährigen Jubiläum hat man sich etwas besonderes einfallen lassen: Die schönsten Lieder und Theaterszenen aus 15 Jahre Tourneetheater werden zu einem musikalischen Programm zusammengefasst. Mathias Schuh komponierte unzählige musikalische Leckerbissen und an diesem Abend erinnert man sich an die vielen unvergesslichen Theaterabende.

9. August: Pygmalion“
von George Bernard Shaw, Salzburger Straßentheater
Pygmalion wurde 1913 am Wiener Burgtheater in Deutsch uraufgeführt. In diesem Theaterstück wettet Professor  Henry Higgins, dass er das Blumenmädchen Eliza Doolittle zur Herzogin machen wird. Der armen Blumenverkäuferin möchte er beibringen, den Akzent der feinen englischen Gesellschaft zu sprechen.
Der Stoff war auch Grundlage für das Erfolgsmusical „My Fair Lady“.
ACHTUNG: Der Theaterkarren des Salzburger Straßentheaters steht am Kinoplatz, bei Schönwetter wird zwischen Hotel Europe und Hotel Weismayr gespielt!

16. August: „Busenfreundinnen“
Komödie von Peter Blaikner
Jeanine und Bernadette, zwei Freundinnen im besten Alter, wollen etwas unternehmen. Doch bereits der Blick vom Balkon  ihrer Wohnung bringt sie in eine Welt, wo das richtige Leben zu Hause ist. Die Wohnung ist die Bühne, die Welt ist das Publikum, das aus dem lachen kaum herauskommt, wenn Jeanine und Bernadette von ihrem Leben als Frauen erzählen, in dem es sich meist um das eine dreht: Männer! Aber auch ihre Beziehung zueinander kommt nicht zu kurz, schließlich sind sie Busenfreundinnen.
Die derb-komischen Bildergeschichten des großen französischen Karikaturisten der 1970er Jahre, Jean-Marc Reiser, liefern den Ausgangspunkt für diese Komödie voll irrwitziger Situationen. „Ein Feuerwerk von Pointen!“ (Salzburger Nachrichten)

23. August:Lumpazivagabundus“
Zauberposse in drei Akten von Johann Nestroy
Wiener Lustspieltheater; Dir.: Heinz Haiden
„Der böse Geist Lumpazivagabundus“ oder „Das liederliche Kleeblatt“, ein Stück des Alt-Wiener Volkstheaters,  wurde am 11. April 1833 uraufgeführt. Die Musik schrieb Adolf Müller.
Drei Handwerksgesellen, der Tischler Leim, der Schneider Zwirn und der Schuster Knierim, gewinnen das große Los und teilen die hunderttausend Taler unter sich auf. Sie versprechen, sich in genau einem Jahr wieder zu treffen.

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Gasteiner Museum

Am 15. November 2011 wurde das Gasteiner Museum in seinen neuen Räumlichkeiten im Hotel Europe in Bad Gastein offiziell eröffnet. Die für die Heimat-, Orts-, Regional- und Fachmuseen ressortzuständige Landesrätin Dr. Tina Widmann bestätigte, dass beim Gasteiner Museum die Neu- und Umgestaltung hervorragend gelungen sei.

Das Gasteiner Museum bietet am neuen Standort mehrere wesentliche Schwerpunkte: Thermalwasser als Grundlage für das Badewesen und die Entwicklung Bad Gasteins als Kur- und Tourismusort, Perchtenbrauch, Wintersport, Gemäldegalerie und Sonderausstellungsraum.

INFO:  Gasteiner Museum im Hotel Europe
Bad Gastein, Kaiser Franz Josef-Str. 14
Telefon 06434 / 34 88

Öffnungszeiten: bis 18. Juni 2012 jeden Mittwoch 14.30 – 18.00 Uhr

Sommersaison:  ab 19. Juni täglich außer Montag 14.30 – 18.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

HISTORISCHER RUNDGANG
Thermalquelle – Gletschermühle – Wasserfall – Pfarrkirche – Nikolauskirche
jeden Mittwoch um 15.30 Uhr Treffpunkt: Gasteiner Museum

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Das Schaukraftwerk

wurde im Jahr 1911 / 12 von Dipl Ing. Karl Imhof nach einem Beschluss des Gewerkentages am 25.07.1911 in Salzburg beschlossen und im Nassfeld (Sportgastein) errichtet. Die Grösse des Kraftwerkes ist 20 x 10.80 Meter. Im Innenraum sind zwei Hochdruckfreistrahlturbinen (Pelton) zur Stromerzeugung und eine Kompressorenanlage der Fa. Ingersol New Jork, welche 1914 aufgestellt wurde und zur Erzeugung von Pressluft für die Bohrmaschinen diente.
1938 wurde der Bergbau von der Fa. Preuss AG übernommen und modernisiert. Die Wasserführung kam vom Pockhartsee mit 106 Lt. in der Sekunde und mit einen Nettogefälle von 205.7 m zur Turbine.
Bis 1982 wurde in diesem Kraftwerk Strom für den Gasteiner Heilstollen erzeugt. Das Kraftwerk wurde vom Verein “Montandenkmal Altböckstein” für den Museumsbetrieb wieder eingerichtet.
Geöffnet von Juni bis September immer Mittwoch und Freitag von 14:00 bis 16:00 Uhr.
Eintritt: € 3,- (mit Mautkarte kostenlos)
Auskunft & Anmeldung unter der Telefonnummer +43 (0) 6434 / 54 14

Montanmuseum in Altböckstein

 

Zur Jahrtausendwende wurde Freigold gefunden und dies hat den Goldrausch ausgelöst. Im Jahre 1342 erließ Erzbischof Heinrich von Pyrnbrunn als Salzburger Landesherr die erste Bergordnung, somit begann ein geordneter Abbau des Edelmetalls. Nach wirtschaftlich eher unbedeutenden Anfängen, begann Ende des 15. Jahrhunderts der eigentliche montanhistorische Großbetrieb und zwar zunächst mit dem Kapital süddeutscher Handelshäuser. Die bedeutendsten unter ihnen waren das Handelsunternehmen der Familie Fugger. Ihnen folgten heimische Großgewerken, die Weitmoser, die Zott und die Strasser. Das beste Bringungsjahr war 1557 mit 830 kg Gold und 2723 kg Silber. Die besonders reichen Erzlager waren aber bald erschöpft und die Gewerken stellten den Goldbergbau ein.

Im Jahre 1616 übernahm der Landesherr Erzbischof Markus Sittikus den weiteren Abbau, um die arbeitslosen Knappen zu beschäftigen. Erst 1642 – mit der Einführung des Pulversprengens und die Errichtung der Montananlage in Altböckstein (1741) – wurde der Ertrag wieder wirtschaftlich. Der Einsatz neuer Technologien (Pocher, Stoßherde sowie
Amalgation) verbesserte die Goldausbringung und somit die gesamte Produktivität ganz erheblich. Unter Erzbischof Hieronymus Colleredo wurde der Bergbau an das österr. Kaiserhaus zurückgeführt.

Eine Gesellschaft privater Gewerken gründete die “Erste Gewerkschaft Radhausberg 1864”, arbeitete dann mit mäßigen Erfolg weiter. Als auch sie Aufgaben (1907), ergriff der Tunnelbauer Ing. Karl Imhof eine neuerliche Initiative, doch blieb auch ihm, trotz Einsatz schweizerischen Kapitals, ein wirklich großer Gewinn versagt.

Zuletzt versuchte die deutsche Firma Preuß AG (1938-1945) ihr Glück. Der in Talnähe in den Radhausberg getriebene Stollen erwies sich als Fehlschlag, da die angefahrenen unteren Erzgänge taub waren. Man fand eine heiße Zone, die heute für Therapiezwecke unter dem Namen “Gasteiner Heilstollen” genützt wird.

Eintritt: € 4,-
Ermäßigt: € 2,-
Führungen: € 5,-
Sonderpreise für Busse
Anmeldung unter der Telefonnummer +43 (0) 6434 / 5414
E – Mail: hemm_michael@aon.at